Ortsverband Schönkirchen-Mönkeberg
Ortsverband Schönkirchen-Mönkeberg

 

Carmen Grams-Hinrichsen vertritt die FDP im Gemeinde-rat.

 

Die FDP hat in Schönkirchen in der Kommunalwahl 2018 zugelegt und 6,8% (+2,5%) gegenüber der letzten Kommunalwahl erzielt. Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, die uns das Vertrauen ausgesprochen haben!

 

Leider haben wir ein wesentliches Wahlziel - wieder in Fraktionsstärke in den Gemeinderat einziehen zu können - nicht erreicht. Gleichwohl werden wir unser Stimme nutzen und uns in den nächsten Jahren deutlich und akzentuiert für Schönkirchen zu Wort melden. Wir freuen uns auf die neue Herausforderungen!

 

 

 

Carmen Grams-Hinrichsen ist Spitzenkandidatin der FDP Schönkirchen

 

Der FDP Ortsverband Schönkirchen-Mönkeberg hat in seiner Wahlkreismitgliederversammlung am 21.02.2018 die Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2018 aufgestellt.

 

Als Spitzenkandidatin für die FDP wird Carmen Grams-Hinrichsen zur Kommunalwahl antreten. Weitere Listenkandidatinnen und Listenkandidaten sind Jörn Arens, Heino Schulz, Dominik Völk, Peter Hinrichsen und Annegreth Schulz.

 

Hierzu sagte der Vorsitzende des FDP OV Schönkirchen-Mönkeberg, Dominik Völk: „Ich freue mich, dass mit Carmen Grams-Hinrichsen eine engagierte und im Ort fest verwurzelte Spitzenkandidatin gefunden wurde. Sie ist das neue und dennoch bekannte Gesicht der FDP in Schönkirchen“, so Völk.

 

„Klares Ziel der FDP in der Kommunalwahl ist es, wieder in Fraktionsstärke in der Gemeinde Schönkirchen vertreten zu sein – mit Jörn Arens auf Listenplatz 2 haben wir jemanden gefunden, der die Arbeit der FDP in der Gemeinde mit neuen Impulsen prägen wird“, so der Vorsitzende.

 

Gleichzeitig dankte der Vorsitzende dem langjährigen Gemeindevertreter der FDP, Heino Schulz, für seine Arbeit. Dieser hatte zuletzt als Einzelvertreter der FDP in Kooperation mit der CDU-Fraktion die Interessen vertreten. „Es ist beispielsweise dem hartnäckigen und langjährigen Engagement von Heino Schulz zu verdanken, dass wir endlich vor der Schule im Augustental eine 30km/h-Zone haben oder der Bau des Kindergartens „Kleine Wunder im Hasenkamp“ rechtzeitig in Angriff genommen worden ist. Auch, sein Antrag, endlich am Kirchplatz/Dorfplatz ein öffentliches W-LAN einzurichten, wird von uns weiterverfolgt. Bisher hüllt sich das Amt diesbezüglich in Schweigen“, so Völk.

 

 

Als Direktkandidaten der Wahlkreise treten für die FDP Schönkirchen-Mönkeberg in Schönkirchen an:

 

Wahlkreis 1 – Schönkirchen Nord: Jörn Arens

Wahlkreis 2 – Schönkirchen Ost: Dominik Völk

Wahlkreis 3 – Schönkirchen Mitte: Carmen Grams-Hinrichsen

Wahlkreis 4 – Anschütz Nord: Heino Schulz

Wahlkreis 5a – Anschütz Süd: Peter Hinrichsen

Wahlkreis 5b – Schönkirchen Süd: Annegreth Schulz.

 

 

 

 

 

Das hat uns in der Vergangenheit bewegt:

 

 

Rinkenberg-Ost

Unverständnis über die Entscheidung, die Seilbahn aus dem zweiten geplanten Kinderspielplatz auf den sog. "Gildeplatz" zu verlagern.

 

Die Entscheidung, eine Seilbahn nicht auf dem Kinderspielplatz, sondern auf der sog. „Gildewiese“ zu errichten, ist nicht nachvollziehbar. Kinder und Eltern aus dem ersten Bauabschnitt warten bereits seit Jahren auf die Errichtung des zweiten Spielplatzes – Kinder und Eltern aus dem zweiten Bauabschnitt haben gegenüber dem Vorstand der FDP ebenfalls bestätigt, dass die jetzt vorgesehene Anordnung der Spielplätze ein Kaufgrund war. Es herrscht Unverständnis darüber, dass der Bau gestoppt und die Seilbahn (und damit ein Teil der Spielmöglichkeiten) woanders errichtet werden soll. Eine höhere Lärmbelastung durch diese Seilbahn wird außerdem angezweifelt.
 
Die FDP wird das Thema weiter verfolgen und beantragen, diese Thematik auch auf einer Gemeinderatssitzung weiter zu erörtern.
 
Und zwar auch aus folgenden Gründen:
 
Hinsichtlich der Errichtung einer Seilbahn außerhalb des im B-Plan Nr. 36 der Gemeinde Schönkirchen ausgewiesenen zweiten Kinderspielplatzes bestehen aus Sicht der FDP Schönkirchen-Mönkeberg rechtliche Bedenken:
 
  1. Wenn eine Seilbahn nicht auf einem im B-Plan ausgewiesenen Kinderspielplatz, sondern auf der sog. „Gildewiese“ errichtet werden soll, bestehen planungsrechtliche Bedenken. Die sog. „Gildewiese“ ist im B-Plan als „Festwiese“ ausgewiesen. Ob hier Spielgeräte aufgestellt werden können, ist deshalb schon fraglich.

    a) Regelmäßig bedeutet die Bezeichnung „Spielplatz“ eine öffentliche Fläche, auf der die Errichtung und Benutzung von Spielflächen und Spielgeräten für alle Altersgruppenzulässig ist.
    b) Unter „Festwiese“ ist regelmäßig eine Fläche zu verstehen, die eine Durchführung kultureller Veranstaltungen ermöglicht und reglmäßig von einer Bebauung freizuhalten ist.

Insofern ist fraglich, ob hier überhaupt die Errichtung einer Seilbahn rechtssicher möglich ist? Hier ist mit (einem nicht ganz unberechtigten) Drittwiderspruch der dortigen Anwohner zu rechnen.
 
  1. Nicht berücksichtigt wird bei einer Verlagerungsentscheidung, dass die Grundstückseigentümer im Rinkenberg-Ost beim Kauf des Grundstückes entsprechend "eingepreiste" Erschließungskosten entrichtet haben. Hier ist ein Teil für die vorgesehenen Spielgeräte veranschlagt. Die Grundstückseigentümer im Rinkenberg-Ost haben deshalb auch kein Interesse daran, dass die gezahlten Erschließungskosten außerhalb des Baugebietes verwendet werden.

    Auch an dieser Stelle ist schon fraglich, ob die für die Spielgeräte „gebundenen“ Gelder außerhalb des vorgesehenen Bereich im Gemeindegebiet verwendet werden dürfen (und auch der Bauträger in seinen Entscheidungen, wo Geräte aufgestellt werden dürfen, entsprechende "Freiheiten" hat) – hier erwarten wir eine klare Rechtsauskunft von Seiten des Bürgermeisters. 
     
  2. Es ist allen Beteiligten bewusst, dass es  keinen Anspruch auf die Errichtung einer Seilbahn gibt. Gleichwohl ist die Frage nach einer Kompensation zu stellen, sollte die Seilbahn womöglich gar nicht oder eben außerhalb des Baugebietes errichtet werden. Werden stattdessen andere Spielgeräte angeschafft? Bekommen die Grundstückseigentümer eine anteilige Erstattung für die "Ersparnis"? Falls nein, wer profitiert davon, dass das Geld nicht ausgegeben wird? Die Gemeinde? Der Bauträger?
 
Darüber hinaus wird von Seiten der FDP Schönkirchen-Mönkeberg das intransparente Verfahren bemängelt: Es war die FDP, die in einem Ideenwettbewerb die Kinder und Jugendlichen überhaupt an einem „Verfahren“ beteiligt hat – nicht die Gemeinde, obwohl sie gem. § 47 f Gemeindeordnung gehalten ist, „bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise zu beteiligen“. Das ist bei der Aufstellung des B-Planes nicht passiert und mit der Übertragung der Planung auf den Bauträger letztendlich „unterlaufen“ worden.
 
Dieses intransparente Verfahren wird nunmehr durch intransparente Entscheidungen fortgesetzt: Anwohner im Baugebiet erhalten auf Nachfrage die Auskunft, dass die Verlagerung bereits „politisch entschieden“ worden sei – uns ist nicht bekannt, dass diese Entscheidung im Rahmen einer Gemeinderatssitzung mit angemeldeten Tagesordnungspunkt erfolgt ist.
 
Genau das werden wir aber nachholen: Der Vertreter der FDP im Gemeinderat, Heino Schulz, wird das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung setzen lassen – ein entsprechender Antrag ist hier in Vorbereitung. 
 
Zur Historie:
Es sind im B-Plan Nr. 36 der Gemeinde Schönkirchen für das Neubaugebiet "Rinkenberg-Ost" zwei Kinderspielplätze eingezeichnet. Der Auszug aus dem B-Plan war beispielsweise auch Bestandteil des Exposes des Bauträgers bzw. Verkäufers. Jeder hatte die Möglichkeit, sich "sein Grundstück" auch nach diesen Kriterien auszusuchen.
 
Darüber hinaus war sogar die Absicht des Bauträgers bekannt, auf dem jetzt zu errichtenden zweite Kinderspielplatz eine Seilbahn zu errichten.
 

Von Seite des Bauträgers wurde auch in Verkaufsgesprächen immer darauf hingewiesen, dass der zweite Kinderspielplatz ein Abenteuerspielplatz werden wird. Das war ein Kaufargument für die Eltern! Hier können Kinder unterschiedlichen Alters (die „Kleinen“ auf Spielplatz 1 – die „Großen“ auf Spielplatz 2) gleichzeitig beaufsichtigt werden. Das ist planerisch gut gemacht!

Mit der Verlagerung der Seilbahn wird die Beaufsichtigung der Kinder aber unmöglich. Denn wer die Seilbahn nutzen will, muss das Baugebiet verlassen und wird in einem Bereich spielen, der von den Eltern, die womöglich ihre jüngeren Kinder zeitgleich auf dem ersten Spielplatz beaufsichtigen müssen, nicht eingesehen werden kann. Gleichzeitig wird die auf dem Gildeplatz vorhandene Bolzmöglichkeit eingeschränkt.

FDP OV Schönkirchen-Mönkeberg
Schönkirchen, 2. Januar 2016
 
 
In seinem Neujahrsrundschreiben an die Mitglieder und Freunde des FDP Ortsverbandes Schönkirchen-Mönkeberg hat der Vorsitzende, Dominik Völk, für das Jahr 2016 als das Jahr des pragmatischen Handelns und der strukturierten Improvisation ausgerufen.
 
„Die größte kommunalpolitische Herausforderung wird in 2016 sicherlich die Integration der den Kommunen zugewiesenen Asylbewerber sein. Hier sind Augenmaß und Pragmatismus gefordert. Wir Liberalen wollen keine Ghettoisierung oder Massenunterkünfte – sondern eine Unterbringung, die es den Zugewiesenen erlaubt, uns und unserer Kultur kennen zu lernen und sich zu integrieren. Die es im Gegenzug auch den Einheimischen erlaubt, andere Menschen und Kulturen verstehen zu lernen und damit eine Integration überhaupt ermöglichen zu können. Dazu brauchen wir auch keine Verpflichtungserklärungen - denn gegenseitiges Kennenlernen ist die beste Voraussetzung für Integration.“
 
2016 wird auch das Jahr sein, in dem die FDP sich für die im nächsten Jahr anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen rüsten wird. „Die FDP Schönkirchen-Mönkeberg hat dabei das klare Ziel vor Augen, wieder in Fraktionsstärke den eigenen Gestaltungswillen zu untermauern“, so Völk.
 
Rückblickend auf die im letzten Jahr vorgenommenen Initiativen hat sich der Vorsitzende auch bei Heino Schulz und seiner Frau Annegreth Schulzbedankt, die Ende des letzten Jahres im Rahmen einer kleinen Feierstunde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft der FDP geehrt worden sind. „Beide haben die Arbeit der FDP vor Ort sehr geprägt. Es war mir eine große Freude, die herzlichen Grüße des Landesvorsitzenden der FDP Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg, und des Kreisvorsitzenden der FDP, Martin Wolf, übermitteln zu dürfen und neben den Ehrenurkunden Annegreth Schulz die Theodor-Heuss-Medaille und Heino Schulz als langjähriges Gemeinderatsmitglied die FDP-Anstecknadel in Gold überreichen zu können. Heino Schulz hat als Gemeinderatsmitglied die Geschicke des Ortes mitgeprägt. So haben wir in Schönkirchen nicht zuletzt seines vorausschauendes Handeln und Anmahnens zu verdanken, dass der Bau des Kindergartens „Kleine Wunder im Hasenkamp“ rechtzeitig in Angriff genommen worden ist“, so Völk abschließend.
 
Dominik Völk
Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Schönkirchen-Mönkeberg
 
 
 
Auszug aus dem Schreiben:
 
Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
das Jahr 2016 wird ein Jahr neuer Herausforderungen: Wir werden uns für die Kommunal- und Landtagswahl 2017 rüsten und entsprechende Vorbereitungen treffen.
Das bedeutet einen langen Atem - geht es nicht nur darum, glaubwürdige Vertreterinnen und Vertreter der FDP als entsprechende Kandidaten zu positionieren, sondern uns als Partei im Gesamtgefüge der Parteienlandschaft als wichtige und nicht wegzudenkende Kraft vor Ort in Erinnerung zu rufen! Wir werden deshalb auch die Themen und Inhalte, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen, aufgreifen und konkrete Gestaltungsvorschläge einbringen und diese mit Personen des FDP Ortsverbandes Schönkirchen-Mönkeberg in Verbindung bringen.
 
Staatsgläubigkeit und Zentralismus, flankiert mit einer sich immer weiter ausbreitenden "Verbotskultur" machen sich in Deutschland breit. „Dialog“ wird zwar gepredigt – gehandelt wird aber im Alleingang, wie wir auf Landesebene immer wieder feststellen müssen. Das "Dagegen sein" ist die politische bestimmende Kraft geworden - statt Politik als den Willen zur positiven Gestaltung zu verstehen! Die FDP wird sich in Schönkirchen und Mönkeberg in diesem Jahr sehr deutlich positionieren, um unseren Gestaltungswillen zu untermauern – im Großen und im Kleinen.
 
Wie das geht, haben wir in den letzten Monaten in der Versorgung der Flüchtlinge gesehen – die gefühlte Überforderung des Staates und seiner Institutionen, die auch noch durch selbst gesetzte bürokratische Hürden sich oftmals selber im Wege standen – wurde von den Bürgerinnen und Bürgern mit gesundem Menschenverstand und schlichtem „Anpacken“ kompensiert.
 
Ich nenne das als eine der Situation angemessenen "strukturierten Improvisation".
 
Dass so etwas in Deutschland möglich ist, hat mich sehr beruhigt. Unser Land wurde durch Pragmatismus, dem nüchternen Betrachten der Herausforderung und schlichten Anpacken aufgebaut und gestaltet. Diese Tugenden gilt es wieder zu kultivieren.
 
Das gilt umso mehr im Bereich der Kommunalpolitik.
 
Die Bürgerinnen und Bürger wollen Ergebnisse und konkrete Entscheidungen sehen.
 
Bestes Beispiel, wie es aus meiner Sicht nicht geht, zeigen einmal wieder die Grünen in Schönkirchen: Sie berichten in ihrer Jahresbilanz (siehe Schönkirchener Nachrichten 01/16, S. 42) mit großer Ernsthaftigkeit, welche Bauprojekte und Maßnahmen sie abgelehnt hätten. Interessant ist, dass hier auch mit verschiedenen Maßstäben vorgegangen wird: Die Ablehnungen fußen insbesondere auf der Begründung, dass „Lebensqualität gemindert“ (soll das etwa auch für das Projekt für seniorengerechtes Wohnen, Schaffung von Arbeitsplätzen oder Einkaufsmöglichkeiten in Schönkirchen gelten?) und „wertvolle Grünflächen“ zerstört werden. Genau das Argument soll dann bei den von den Grünen favorisierten Bahnhofstandort für „Hein Schönberg“ nicht gelten: Hier will man quasi bis zur Enteignung des Grundstückseigentümers wertvolle Ackerflächen am Rande des Ortes versiegeln.
„Hein Schönberg“ zeigt aber auch, wie ideologisch bestimmte Projekte „durchgezogen“ werden sollen und jeglicher Sinn für Realismus ausgeblendet wird: In den Kieler Nachrichten vom 2. Januar 2016 wird berichtet, das der Verkehrsminister das von der Politik gewollte Projekt mit hoher Priorität umgesetzt wissen will. Hier hat er natürlich auch die sozialdemokratischen Bürgermeister an der Strecke im Rücken. Bei nüchterner Betrachtung sind vier Eckpunkte von näherem Interesse:
1.    Die Kosten für die Reaktivierung der Strecke zwischen Kiel und Schönberg werden mit 30 Mio. Euro veranschlagt.
2.    Es wird auf der bisherigen Basis ein Jahresminus von 1,7 Mio. Euro bereits jetzt ausgewiesen. Diese sollen aus den Regionalisierungsmitteln kommen.
3.    Es wird eine Fahrgastzahl von 1.500 pro Tag angesetzt. Ob das realistisch ist? Falls nein, steigt das Defizit – das dann ebenfalls aus den Regionalisierungsmitteln ausgeglichen werden soll? Was heißt das eigentlich? Das Geld wird auf den für Pendler wirklich wichtigen Strecken in SH, rund um Hamburg beispielsweise, fehlen.
4.    Trotz Reaktivierung der Bahnstrecke will man einen leistungsfähigen Busverkehr selbstverständlich erhalten.
Hat sich eigentlich jemand die Frage gestellt, wie viele Fahrgäste dem derzeit leistungsfähigen Busverkehr entzogen werden? Und: Hat eigentlich sich jemand ebenfalls die Frage gestellt, was für eine Nahverkehrsinfrastruktur zwischen Schönberg und Kiel geschaffen werden könnte, wenn wir die 30 Mio. Euro in die Ertüchtigung der bisherigen Struktur stecken würden zuzüglich eines Zuschusses von 1,7 Mio. Euro „on top" und zwar pro Jahr?
 
Ich bin mir sicher, dass wir für dieses Geld ein sehr gut getaktetes Nahverkehrssystem bekämen, das neben Schnellbussen zwischen Kiel und Schönberg und Schönberger Strand auch noch ein Ruf-Bussystem beinhalten würde, um beispielsweise Schönkirchen direkt mit Laboe (mit sicherlich positiven Auswirkungen auf das Schwimmbad usw.), mit Heikendorf etc. zu verbinden.
 
Ich habe immer die Auffassung vertreten, dass sich Kommunalpolitik durch Realismus und Augenmaß auszeichnet – nicht aber durch das Verwirklichen von Luftschlössern!
 
Wenn also eine Bahnstrecke reaktiviert werden soll, dann sollte unser Bahnhof im Ortskern liegen und vor allem fußläufig erreichbar sein und nicht am Rande des Ortes liegen. Wir wollen, dass man mit dem Fahrrad den Bahnhof problemlos erreichen kann und damit der Ortskern wieder attraktiver wird. Wir wollen, dass unsere Kinder gefahrlos Schule und Kindergärten erreichen können und es für die Bürgerinnen und Bürger interessant ist, im Ort Einkäufe zu tätigen – statt nach Kiel fahren zu müssen. Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger auch in Schönkirchen alt werden können und nicht gezwungen sind, im Alter ihr Umfeld zu verlassen und ihre sozialen Kontakte verlieren zu müssen – nur, weil es keine adäquate Infrastruktur vor Ort gibt. Wir müssen Investoren auf unseren Ort mit seiner hervorragenden Infrastruktur und seiner Nähe zur Landeshauptstadt mehr aufmerksam machen, um den demografischen Wandel in Schönkirchen wirksam begegnen zu können und die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes weiter voranzubringen.
 
Wir Liberalen wollen hierbei mitwirken und uns aktiv mit Ideen einbringen! Wir brauchen hierzu keine irgendwie gelenkten Strukturen, sondern wollen ganz konkret – auch im Kleinen – wirken. Im letzten Jahr wurde deutlich, was das bedeutet: Sei es in der Diskussion über den Kinderspielplatz im Neubaugebiet, W-LAN an der Bushaltestelle  oder in der Verkehrspolitik, wie z.B. der Erhöhung der Verkehrssicherheit vor der Schule und den Kindergärten – wir haben uns eingebracht.
 
 
Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
an dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich für das Engagement von Annegreth und Heino Schulz zu bedanken. Beide haben die Arbeit der FDP vor Ort sehr geprägt. Beiden konnten wir Ende des Jahres für die 25-jährige Mitgliedschaft in der FDP ehren. Es war mir eine große Freude, im Rahmen einer kleinen Feierstunde die herzlichen Grüße des Landesvorsitzenden der FDP Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg, und des Kreisvorsitzenden der FDP, Martin Wolf, übermitteln zu dürfen und neben den Ehrenurkunden Annegreth Schulz die Theodor-Heuss-Medaille und Heino Schulz als langjähriges Gemeinderatsmitglied die FDP-Anstecknadel in Gold überreichen zu können. Heino Schulz hat als Gemeinderatsmitglied die Geschicke des Ortes mitgeprägt. So haben wir in Schönkirchen nicht zuletzt seines vorausschauendes Handeln und Anmahnens zu verdanken, dass der Bau des Kindergartens „Kleine Wunder im Hasenkamp“ rechtzeitig in Angriff genommen worden ist.
 
 
Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
die größte kommunalpolitische Herausforderung für 2016 wird sicherlich die Integration der der Kommune zugewiesenen Asylbewerber sein. Ja, es ist schwierig, allen ein adäquates Obdach zu geben und den Familien ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Wir haben nicht überall sofort den Wohnraum, der dafür notwendig wäre. Diese Herausforderung gilt es zu meistern.
 
Wir Liberalen wollen keine Ghettoisierung oder Massenunterkünfte – sondern eine Unterbringung, die es den Zugewiesenen erlaubt, uns und unserer Kultur kennen zu lernen und sich zu integrieren. Die es im Gegenzug auch den Einheimischen erlaubt, andere Menschen und Kulturen verstehen zu lernen und damit eine Integration überhaupt ermöglichen zu können. Denn gegenseitiges Kennenlernen ist die beste Voraussetzung für Integration! Umso mehr ist zu begrüßen, dass wir in Schönkirchen einen Verein haben, der sich dem Ziel der Integration verschrieben hat und viele Mitbürgerinnen und Mitbürger sich hierbei einbringen.
 
Pragmatisches Handeln – und sei es im Rahmen einer „strukturierten Improvisation“ – ist für 2016 der richtige Ansatz, um den Herausforderungen begegnen zu können. Wir werden das beherzigen.
 
Mit den besten Wünschen für das Jahr 2016 – und bleiben Sie uns gewogen –
 
verbleibe ich
 
Ihr
Dominik Völk
Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Schönkirchen-Mönkeberg
 
 
 
 
 

FDP Schönkirchen-Mönkeberg

Oktober 2015
 

Im Nachgang auf die Berichterstattung in den KN zum künftigen Haltepunkt von Hein Schönberg in Schönkirchen nimmt der FDP Ortsverband Schönkirchen-Mönkeberg ebenfalls Stellung:

 

Zur andauernden Debatte um den zukünftigen Haltepunkt von Hein Schönberg sagte der Ortsvorsitzende des FDP Ortsverbandes Schönkirchen-Mönkeberg, Dominik Völk:
 

"Hein Schönberg und dessen Haltepunkt in Schönkirchen entwickelt sich langsam zum Untoten des Nahverkehrs.
Anstatt der fixen Idee weiter nachzuhängen, anderer Leute Grundstücke zu überplanen und damit auch den Grundstückseigentümer vor vollendete Tatsachen zu stellen, sollten sich die Gemeindevertreter bei ihren Planungen auf die Kernaufgaben eines Bahnhofs konzentrieren: Er muss für viele potentielle Fahrgäste möglichst auch fußläufig erreichbar sein. Das ist nur an einem zentralen Ort und nicht in Ortsrandlage möglich.

Wenn die Gemeindevertreter ebensoviel Energie in die Erweiterung und den Ausbau der Gewerbeflächen in Schönkirchen stecken würden, anstatt einem selbstgemachten Luftschloss hinterherzulaufen, bekäme ein zentraler Bahnhof auch noch mehr Sinn: Es würden die Fahrgäste in Schönkirchen nicht nur ein- sondern auch aussteigen. Denn sie  würden dann nach Schönkirchen kommen, um zu arbeiten - gleichzeitig würde damit endlich der Ortskern gestärkt und aufgewertet. Es kann doch nicht sein, dass dieser durch einen Bahnhof am Ortrand auch noch planerisch systematisch umgangen werden soll!", so Völk.

"Ich fordere deshalb die Gemeindevertretung auf, diese wichtige Strukturentscheidung endlich voranzutreiben. Anstatt einer verkehrspolitischen Fata Morgana hinterherzulaufen -  die im Hinblick auf die Kosten und der verkehrlichen Anbindung den Bürgerinnen und Bürgern in immer bunteren Farben geschildert wird, je unrealistischer sie ist - sollte man sich endlich den realen Herausforderungen des Ortes stellen", so Völk abschließend. 

 

Der Gemeindevertreter der FDP, Heino Schulz, ergänzt:

 "Kein Schönkirchener wird extra mit dem Auto zu einem Bahnhof in die Ortsrandlage fahren, um von dort aus nach Kiel zu fahren", so Schulz. "Darüber hinaus halte ich es für bedenklich noch mehr Acker- bzw. Grünland mit einem Parkplatz zu vernichten. Unsere Landwirte haben jetzt schon Probleme, geeignete Ackerflächen zu finden. Einen Bahnhofstandort an der K 21? - Nein Danke! ", ergänzt Schulz abschließend.

 

 

 
 

Rinkenberg-Ost

Unverständnis über die Entscheidung, die Seilbahn aus dem zweiten geplanten Kinderspielplatz auf den sog. "Gildeplatz" zu verlagern.

 

Die Entscheidung, eine Seilbahn nicht auf dem Kinderspielplatz, sondern auf der sog. „Gildewiese“ zu errichten, ist nicht nachvollziehbar. Kinder und Eltern aus dem ersten Bauabschnitt warten bereits seit Jahren auf die Errichtung des zweiten Spielplatzes – Kinder und Eltern aus dem zweiten Bauabschnitt haben gegenüber dem Vorstand der FDP ebenfalls bestätigt, dass die jetzt vorgesehene Anordnung der Spielplätze ein Kaufgrund war. Es herrscht Unverständnis darüber, dass der Bau gestoppt und die Seilbahn (und damit ein Teil der Spielmöglichkeiten) woanders errichtet werden soll. Eine höhere Lärmbelastung durch diese Seilbahn wird außerdem angezweifelt.
 
Die FDP wird das Thema weiter verfolgen und beantragen, diese Thematik auch auf einer Gemeinderatssitzung weiter zu erörtern.
 
Und zwar auch aus folgenden Gründen:
 
Hinsichtlich der Errichtung einer Seilbahn außerhalb des im B-Plan Nr. 36 der Gemeinde Schönkirchen ausgewiesenen zweiten Kinderspielplatzes bestehen aus Sicht der FDP Schönkirchen-Mönkeberg rechtliche Bedenken:
 
  1. Wenn eine Seilbahn nicht auf einem im B-Plan ausgewiesenen Kinderspielplatz, sondern auf der sog. „Gildewiese“ errichtet werden soll, bestehen planungsrechtliche Bedenken. Die sog. „Gildewiese“ ist im B-Plan als „Festwiese“ ausgewiesen. Ob hier Spielgeräte aufgestellt werden können, ist deshalb schon fraglich.

    a) Regelmäßig bedeutet die Bezeichnung „Spielplatz“ eine öffentliche Fläche, auf der die Errichtung und Benutzung von Spielflächen und Spielgeräten für alle Altersgruppenzulässig ist.
    b) Unter „Festwiese“ ist regelmäßig eine Fläche zu verstehen, die eine Durchführung kultureller Veranstaltungen ermöglicht und reglmäßig von einer Bebauung freizuhalten ist.

Insofern ist fraglich, ob hier überhaupt die Errichtung einer Seilbahn rechtssicher möglich ist? Hier ist mit (einem nicht ganz unberechtigten) Drittwiderspruch der dortigen Anwohner zu rechnen.
 
  1. Nicht berücksichtigt wird bei einer Verlagerungsentscheidung, dass die Grundstückseigentümer im Rinkenberg-Ost beim Kauf des Grundstückes entsprechend "eingepreiste" Erschließungskosten entrichtet haben. Hier ist ein Teil für die vorgesehenen Spielgeräte veranschlagt. Die Grundstückseigentümer im Rinkenberg-Ost haben deshalb auch kein Interesse daran, dass die gezahlten Erschließungskosten außerhalb des Baugebietes verwendet werden.

    Auch an dieser Stelle ist schon fraglich, ob die für die Spielgeräte „gebundenen“ Gelder außerhalb des vorgesehenen Bereich im Gemeindegebiet verwendet werden dürfen (und auch der Bauträger in seinen Entscheidungen, wo Geräte aufgestellt werden dürfen, entsprechende "Freiheiten" hat) – hier erwarten wir eine klare Rechtsauskunft von Seiten des Bürgermeisters. 
     
  2. Es ist allen Beteiligten bewusst, dass es  keinen Anspruch auf die Errichtung einer Seilbahn gibt. Gleichwohl ist die Frage nach einer Kompensation zu stellen, sollte die Seilbahn womöglich gar nicht oder eben außerhalb des Baugebietes errichtet werden. Werden stattdessen andere Spielgeräte angeschafft? Bekommen die Grundstückseigentümer eine anteilige Erstattung für die "Ersparnis"? Falls nein, wer profitiert davon, dass das Geld nicht ausgegeben wird? Die Gemeinde? Der Bauträger?
 
Darüber hinaus wird von Seiten der FDP Schönkirchen-Mönkeberg das intransparente Verfahren bemängelt: Es war die FDP, die in einem Ideenwettbewerb die Kinder und Jugendlichen überhaupt an einem „Verfahren“ beteiligt hat – nicht die Gemeinde, obwohl sie gem. § 47 f Gemeindeordnung gehalten ist, „bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise zu beteiligen“. Das ist bei der Aufstellung des B-Planes nicht passiert und mit der Übertragung der Planung auf den Bauträger letztendlich „unterlaufen“ worden.
 
Dieses intransparente Verfahren wird nunmehr durch intransparente Entscheidungen fortgesetzt: Anwohner im Baugebiet erhalten auf Nachfrage die Auskunft, dass die Verlagerung bereits „politisch entschieden“ worden sei – uns ist nicht bekannt, dass diese Entscheidung im Rahmen einer Gemeinderatssitzung mit angemeldeten Tagesordnungspunkt erfolgt ist.
 
Genau das werden wir aber nachholen: Der Vertreter der FDP im Gemeinderat, Heino Schulz, wird das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung setzen lassen – ein entsprechender Antrag ist hier in Vorbereitung. 
 
Zur Historie:
Es sind im B-Plan Nr. 36 der Gemeinde Schönkirchen für das Neubaugebiet "Rinkenberg-Ost" zwei Kinderspielplätze eingezeichnet. Der Auszug aus dem B-Plan war beispielsweise auch Bestandteil des Exposes des Bauträgers bzw. Verkäufers. Jeder hatte die Möglichkeit, sich "sein Grundstück" auch nach diesen Kriterien auszusuchen.
 
Darüber hinaus war sogar die Absicht des Bauträgers bekannt, auf dem jetzt zu errichtenden zweite Kinderspielplatz eine Seilbahn zu errichten.
 

Von Seite des Bauträgers wurde auch in Verkaufsgesprächen immer darauf hingewiesen, dass der zweite Kinderspielplatz ein Abenteuerspielplatz werden wird. Das war ein Kaufargument für die Eltern! Hier können Kinder unterschiedlichen Alters (die „Kleinen“ auf Spielplatz 1 – die „Großen“ auf Spielplatz 2) gleichzeitig beaufsichtigt werden. Das ist planerisch gut gemacht!

Mit der Verlagerung der Seilbahn wird die Beaufsichtigung der Kinder aber unmöglich. Denn wer die Seilbahn nutzen will, muss das Baugebiet verlassen und wird in einem Bereich spielen, der von den Eltern, die womöglich ihre jüngeren Kinder zeitgleich auf dem ersten Spielplatz beaufsichtigen müssen, nicht eingesehen werden kann. Gleichzeitig wird die auf dem Gildeplatz vorhandene Bolzmöglichkeit eingeschränkt.

 

 

Forderung der Elternvertretung der OGTS ernst nehmen!

 

Die Elternvertretung der OGTS möchte erreichen, dass die Entscheidung, in der OGTS kein Betreuungsangebot an den beweglichen Feiertagen am 26./27.05. anzubieten, revidiert wird. Gerade berufstätige Eltern sind an solchen Tagen außerhalb der Urlaubszeit auf eine Kinderbetreuung angewiesen. Sie bemängeln, dass in diesem Schuljahr neben der Anhebung der Betreuungsgebühren auch eine Ferienbetreuungsgebühr erhoben und eine 3-wöchige Schließzeit während der Sommerferien eingeführt worden ist. Die Argumente sind nachvollziehbar. Nicht überall kann es in Abstimmung mit den anderen Arbeitskollegen auch berufstätigen Eltern an Brückentagen möglich sein, sich frei zu nehmen. 

 

Die FDP fordert deshalb die Gremien in der Gemeindevertretung dazu auf, sich mit den Argumenten der Elternvertretung auseinanderzusetzen. 

Die Initiative von Verkehrsminister Meyer ist sinnvoll!

 
Zur angekündigten Initiative von Verkehrsminister Reinhard Meyer, Kommunen mehr freie Hand zur Einrichtung von 30 km/h-Tempozonen vor Schulen und Kindergärten zu geben, sage der Vorsitzende des Ortsverbandes Schönkirchen-Mönkeberg, Dominik Völk:
 
"Minister Meyer läuft mit dieser Forderung bei uns offene Türen ein. Die FDP Schönkirchen-Mönkeberg hat in den letzten Jahren immer wieder den Versuch unternommen, eine Tempobeschränkung vor der Schule im Augustental in Schönkirchen einzurichten. Abgelehnt wurde dies regelmäßig u.a. damit, dass es sich um eine Durchgangsstraße handelt, bei der eine Tempobeschränkung aus verkehrstechnischen Erwägungen nicht möglich sei - nicht einmal zeitlich begrenzt", so der Ortsvorsitzende.
 
"Genau dieses Argument ist aber der Grund, warum wir immer wieder eine (ggf. zeitlich begrenzte) Tempobeschränkung einfordern. Läge die Schule in einer wenig befahrenen Nebenstraße bräuchte man auch keine Tempobeschränkung. Das Problem wird durch die vorhandene Behelfsampel zwar ein wenig entschärft - aber nicht vollständig gelöst. Wir waren alle mal Schüler, um zu wissen, dass diese Ampel in einem bestimmten Alter lediglich als "freundliche Empfehlung" verstanden wird", so Völk. 
 
"Unabhängig davon existiert auf der Höhe des neuen Kindergartens im Hasenkamp nicht einmal ein Zebrastreifen, um die Dorfstraße ungefährdeter überqueren zu können", stellte Völk fest.
 
"Auch, wenn man manchmal den Eindruck haben kann, dass sich manche Eltern im morgentlichen Berufsverkehr ein "Drive in" vor dem jeweiligen Klassenzimmer wünschen - kann man es ihnen nicht verdenken. Ist das letztlich nicht auch ein Ausdruck dessen, dass sie ihre Kinder möglichst unversehrt abgegeben wissen wollen?", fragt sich der liberale Ortsvorsitzende.
 
"Das Amt Schrevenborn hat mit dem Kreis Plön im Juni letzten Jahres einen öffentlich-rechtlichen Vertrag geschlossen, in dem nach § 3 Abs. 1 Ziff. 2 "die Einrichtung von Tempo-30-Zonen an Gemeindestraßen" die Zuständigkeit erhält. Gleichwohl wird eine Entscheidung immer wieder mit dem Verweis auf die Rechtsauffassung des Kreises abgelehnt. Jetzt ist es an der Zeit, sich auch für Schönkirchen mehr Gedanken zu machen. Es muss auch keine Tempo-30-Zone im rechtlichen Sinne sein. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung für ein Teilstück würden sicherlich genügen", so Völk abschließend.

Ideenwettbewerb zum Kinderspielplatz abgeschlossen - viele schöne Ideen (mehr dazu unter: "Das könnte Sie interessieren".

 

Die Vorschläge werden am 09.12.2014 im Rahmen der Gemeinderatssitzung Bürgermeister Zimprich übergeben.

 

Die FDP Schönkirchen ist jetzt die FDP Schönkirchen-Mönkeberg!

 

Der FDP Ortsverband Schönkirchen hat am 20.08.2014 im Rahmen seiner Mitgliederversammlung einstimmig in zweiter Lesung eine Satzungsänderung verabschiedet. Sie wurde vom FDP Kreisverband Plön zwischenzeitlich bestätigt.

Demnach wird das Gebiet des FDP Ortsverbandes um das Gemeindegebiet von Mönkeberg erweitert.

Warum?

Wir sehen vor allem positive Aspekte in der Zusammenarbeit beider Gemeindegebiete. Wir wollen auch den langfristig angelegten Fusionsprozess begleiten, da wir der Auffassung sind, dass sich hierbei viele Synergieeffekte ergeben und nur eine stark aufgestellte Gemeinde den künftigen Anforderungen gerecht werden kann.

 

 

Ein Bahnhof gehört in die Ortsmitte und nicht in die Ortsrandlage!

 

Aus Sicht der FDP Schönkirchen-Mönkeberg ist es wenig hilfreich, ein Nahverkehrsangebot auszubauen und den dazu benötigten Bahnhof in die Ortsrandlage setzen zu  wollen. Sowohl Gemeindevertreter der FDP, Heino Schulz, als auch der Ortsvorsitzende der FDP Schönkirchen-Mönkeberg, Dominik Völk, sind der festen Auffassung, dass ein Bahnhof in Ortsrandlage nicht sinnvoll ist.

 

"Der öffentliche Nahverkehr lebt davon, dass er fußläufig oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann", so Völk.

 

"Kein Schönkirchener wird extra mit dem Auto zu einem Bahnhof in die Ortsrandlage fahren, um von dort aus nach Kiel zu fahren", so Schulz. "Darüber hinaus halte ich es für bedenklich noch mehr Acker- bzw. Grünland mit einem Parkplatz zu vernichten. Unsere Landwirte haben jetzt schon Probleme, geeignete Ackerflächen zu finden. Einen Bahnhofstandort an der K 21? - Nein Danke! ", ergänzt Schulz abschließend.

 

 

Aktuell aus der Gemeindevertretung:

 

Heino Schulz, für die FDP in der Gemeindevertretung, hat auf der letzten Sitzung einen Antrag auf Einrichtung einer 30km/h-Zone im Augustental vorgelegt. Hintergrund ist die Verkehrssituation - insbesondere zum Schulbeginn und am Nachmittag - vor der Schule im Augustental.

 

Heino Schulz: "Aufgrund des Verkehrsaufkommens kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, insbesondere für die Schülerinnenn und Schüler. Durch parkende Fahrzeuge auf beiden Seiten der Straße ist außerdem die Sicht teilweise eingeschränkt, so dass hierdurch oftmals eine Gefährdung entsteht.

 

Natürlich wissen wir, dass sich im Bereich der Schulen eine Bedarfsampel befindet und seinerzeit der Antrag auf Einrichtung einer 30er-Zone vom Kreis Plön mit der Begründung abgelehnt wurde, dies sei aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nicht möglich, wenn vor Ort eine Bedarfsampel vorhanden sei.

 

Wir wissen jedoch auch, dass z.B. in Schwentinental, OT Klausdorf, in der Dorfstraße vor der Schule nicht nur eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h gilt, sondern auch eine Bedarfsampel vorhanden ist. Warum sollte dies in Schönkirchen nicht möglich sein? Im Interesse der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber der Kinder und Jugendlichen, sollten wir nichts unversucht lassen, die Situation im Augustental zu verbessern", so Schulz.

 

Dominik Völk, Vorsitzender der FDP Schönkirchen, ergänzt: "Wir alle wissen, wie Schülerinnen und Schüler sich im Straßenverkehr manchmal verhalten. Zu oft wird die Bedarfsampel lediglich als freundlichens ´Angebot´ verstanden. Wir sollten deshalb alles unternehmen, um die Situation vor Ort zu entschärfen. Jeder, der seine Kinder morgens zu Schule bringt hat in der Hektik des Alltags schon haarsträubende Situationen erleben müssen. Eine Geschwindigkeitsreduzierung kann hier weiterhelfen - und sei es im Rahmen einer zeitlichen Befristung von beispielsweise 6:30 bis 17:00 h."

Generationswechsel im FDP OV Schönkirchen

 

Die Jahreshauptversammlung des FDP Ortsverbandes Schönkirchen am 19.03.2014 stand ganz im Zeichen von Vorstandsneuwahlen.

Einstimmig wurde Dominik Völk (43) zum neuen Vorsitzenden des FDP OV Schönkirchen gewählt. Er
übernahm den Vorsitz vom langjährigen Ortsvorsitzenden und Vertreter der FDP im Gemeinderat Schönkirchen, Heino Schulz (72). Dieser wird künftig als Schatzmeister weiterhin im Vorstand des Ortsverbandes tätig sein. Ebenfalls
einstimmig wurden Carmen Grams-Hinrichsen als Stellvertreterin und Helga Pohl als Schriftführerin im Vorstand bestätigt.

 

Im Hinblick auf das Wahlergebnis dankte der neugewählte
Vorsitzende für den gezeigten Vertrauensvorschuss bei den Mitgliedern des Ortsverbandes. „Ich weiß das in mir gelegte Vertrauen sehr zu schätzen und freue mich auf die neue Aufgabe. Es ist gut zu wissen, dass ich mit Heino Schulz als Gemeindevertreter und den langjährigen Vorstandsmitgliedern eine erfahrene Mannschaft an meiner Seite habe“, so Dominik Völk.

 

Gleichzeitig nahm Völk seine Wahl zum Anlass, um sich bei
seinem Vorgänger für das jahrzehntelange Engagement für die Partei zu bedanken: „Ganz besonders danke ich Heino Schulz für die bisher geleistete Arbeit in der Gemeinde Schönkirchen. Er hat in den letzten Jahrzehnten dem FDP Ortsverband ein unverwechselbares Gesicht gegeben und wird die FDP im Gemeinderat weiterhin vertreten.“

 

Völk zeigte sich entschlossen, die jetzt anstehenden
Herausforderungen anzunehmen: „Auf die Kommunalpolitik kommen mit der Entscheidung für neue Einzelhandels- und Gewerbeflächen, den Fusionsüberlegungen mit Mönkeberg und der Wiederbelebung der Bahnstrecke eine Reihe von Themen zu, bei denen wir die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen müssen.


Es sind jetzt alle Akteure gefordert, die Projekte auch kritisch zu hinterfragen und in einen transparenten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten“, so Völk. Er warnte davor, ein Entscheidungs- und Mitspracherecht
lediglich „vorzugaukeln“, um letztlich ideologisch gewollte Ergebnisse den Einwohnern Schönkirchen vorzusetzen. „Damit ernten wir nur eins – Politikverdrossenheit“, so Völk weiter.

 

Mit Blick auf die immer wieder zu Tage tretenden Querelen
in der Stadt Schwentinental sagte er: „Klausdorf und Raisdorf haben nach meiner persönlichen Einschätzung den Fusionsprozess zu schnell und dabei zu sehr auf
die seinerzeit ausgelobte „Hochzeitsprämie“ vorangetrieben. Auf der Strecke blieben dabei die Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht richtig mitgenommen fühlten. Das darf uns in Schönkirchen nicht passieren. Wir brauchen einen
offenen und ehrlichen Dialog mit Mönkeberg, um alle Vor- und Nachteile einer Fusion den Einwohnern deutlich zu machen.“

 

Die wiederzubelebende Schienenverbindung wird von den
Mitgliedern des FDP OV sehr kritisch gesehen. „Bisher sind wenig Vorteile für Schönkirchen sichtbar – insbesondere vor dem Hintergrund, dass mit einer Ausdünnung der bisher guten Busverbindungen gerechnet werden muss“, so Völk.

 

„Es ist auch wenig hilfreich, ein Nahverkehrsangebot
auszubauen und den dazu benötigten Bahnhof in die Ortsrandlage setzen zu wollen. Der öffentliche Nahverkehr lebt davon, dass er fußläufig oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann. Wozu ein überdimensionierter Parkplatz für Autos – wenn keiner dort einsteigt? Wo sollen denn die Pendler herkommen? Aus Schönkirchen? Etwa Mitarbeiter von HDW aus dem Umland, die dann vor dem
Werkstor – im Gegensatz zum Bus - gar nicht aussteigen können? Ich befürchte,  dass wir bei Realisierung dieser Pläne nur eines haben werden: Einen „BPZGP“ – einen „Bürgermeister-Peter-Zimprich-Gedächtnis-Parkplatz“ – und den brauchen wir wirklich nicht“, so Völk.

 

Mit einem neu zu konzipierenden Internetauftritt und den
anstehenden Europawahlkampf hat sich der Ortsverband weitere Aufgaben gestellt, die jetzt angegangen werden sollen.

 

 

 

 

Zwei neue Hotels in Schönkirchen!

 

Nein, weder spinnt die FDPSchönkirchen noch befindet sie sich auf dem „Höhenflug“!

Auf der Mitgliederversammlung am 17.08.2011 wurde zwar beschlossen,

am Biotop hinter dem Schul- und Sportgelände am Augustental zwei Hotels aufzustellen,

aber dabei handelt sich um „Insektenhotels“,

die eine Nist- und Überwinterungshilfe für nützliche Insekten bieten.

Vor einigen Jahren wurde bereits eine Schautafel mit
Informationen über Lebewesen am und im Teich aufgestellt. Diese wird jetzt um
die Insektenhotels ergänzt. In den nächsten Tagen werden wir uns außerdem – wie
seit vielen Jahren – darum kümmern, dass der Teich von der „Entengrütze“
befreit wird und dass er nach dem Beschneiden der Büsche und einiger wuchernder
Pflanzen  wieder zu sehen ist.

 

Ein weiteres Thema auf der
Mitgliederversammlung war die eventuelle Gründung der Stadt Schrevenborn. Dies
hätte für uns alle eine ganze Reihe von Vorteilen. Wir wissen aber
selbstverständlich, dass es ein heikles Thema ist und befinden uns ganz am
Anfang der Überlegungen. Fest steht aber, dass nichts ohne umfangreiche
Aufklärung aller Bürger und Bürgerinnen geschehen darf und  wir werden dafür sorgen, dass Sie zu
gegebener Zeit intensiv informiert werden. Unser Fraktionsvorsitzender Mike Funke hat bereits Kontakt zur CDU und SPD  aufgenommen mit dem Ziel, Gespräche über dies
Thema zu führen.

 

Auf der nächsten
Gemeindevertretersitzung sollen unsere folgenden Anträge beraten werden. 1. Wir
beantragen, an der Haltestelle der Buslinie 210 von Flüggendorf in Richtung
Kiel in Schönhorst Höhe Dorfteich ein Wartehäuschen zu errichten. 2. Wir
beantragen, bei der Namensgebung für das Schulzentrum neben den Schulen auch
das Sportzentrum mit einzubeziehen und schlagen den Namen „Schul- und
Sportzentrum Augustental“ vor.

 

Aktuelles

Kommunalwahl 2013

 

FDP Schönkirchen wählte ihre Kandidaten.



 

Auf der Wahlkreismitgliederversammlung am 13.03.2013 wurden im Wahlkreis 1 Nord Heino Schulz und Michael Weber, im WK 2 Ost Dominik Völk und Frank Schulz, im WK 3 Mitte Carmen Grams-Hinrichsen und Bill Klüver, im WK 4 Nord Stefan Wabroscheck und Mark-Oliver Severin, im Wahlkreis 5a und 5b Annegreth Schulz und Peter Hinrichsen gewählt. Die Liste wird von Heino Schulz angeführt, es folgen Carmen Grams-Hinrichsen, Dominik Völk, Michael Weber und Peter Hinrichsen.

 

Zwei neue Hotels in Schönkirchen!

 

Die FDP Schönkirchen beschloss auf ihrer Mitgliederversammlung im August 2011,

am Biotop (Feuerlöschteich) himter dem Schul-und Sportgelände Augustental

am Beginn des Naturlehrpfades zwei Hotels aufzustellen. Dabei handelt es sich jedoch

um zwei "Insektenhotels" die eine Nist und Überwinterungshilfe für nützliche Insekten bieten.

Vor einigen Jahren wurde von der FDP bereits eine Schautaufel mit Informationen über

Lebewesen am und im Teich aufgestellt.

Diese wurden jetzt um die "Insektenhotels" ergänzt.

Außerdem wurde der Teich von der Entengrütze etwas befreit. Durch das Beschneiden

einiger Büsche und wuchender Pflanzen ist eine ungehinderte Sicht auf den Teich

und die "Hotels" möglich.



 

 

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